RST-MED / RST-MED Win Entwicklungsgeschichte

2011 Seit Anfang Januar steht wieder eine neue Version des ICD-10-GM 2011 Thesaurus (über 89900 Einträge) in einer ZIP-Datei für Windows zum kostenlosen Herunterladen zur Verfügung. In der neuen Version werden auch Hinweise auf die jeweiligen Abschnitte in den Ambulanten Kodierrichtlinien (AKR) gegeben.
2010 In dem Update der Kassenabrechnung von RST-MED Win für das erste Quartal 2011 ist erstmals das neue Bild-/Videoaufzeichnungsmodul mit dem neuen Archivsystem enthalten. Direkt aus der Patientenakte heraus können damit Bilder zum Patienten aus beliebigen Videoquellen aufgenommen werden.

Anfang Dezember wurden die Zertifizierungsunterlagen für die HzV-Abrechnung in Bayern bei der Hausärztliche Vertragsgemeinschaft eG (HÄVG) in Köln zur Prüfung eingereicht. Die Nachricht der erfolgreichen Zertifizierung der HzV-Module für das erste Quartal 2011 von AOK, BKK, IKK und EK traf bereits 14 Tage später ein.

Mitte Juni erfolgt die Rezertifizierung bzw. Erstzertifizierung für die Verträge der Hausarztzentrierten Versorgung in Bayern (HzV-Bayern) für AOK, BKK, EK, IKK Signal Iduna und LKK beim HÄVG in Köln. Anwender von RST-MED Win mit dem Zusatzmodul HzV-Vertrag setzen diese zertifizierte Programmversion bereits seit 01.07.2010 erfolgreich ein.

Am 24. Juni finden die Sichtprüfungen bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) vor Ort in Berlin bezüglich Ambulanter Kodierrichtlinien (AKR), Einsatz der elektronischen Gesundheitskarte (eGK, Release 0), Arzneimittelverordnungswirtschaftlichkeitsgesetz (AVWG) und der Arzneimittelvereinbarungen der Landesebene (ARV) statt. Alle diesbezüglichen Anforderungen hat RST-MED Win problemlos erfüllt und die neuen KBV-Prüfnummern erhalten.

  • Y/1/1007/12/067 für KVDT, AKR und eGK
  • Y/325/1010/24/067 für AVWG und AVR mit der werbehaltigen Arzneimitteldatenbank ifap praxisCENTER ab Version 1.4.2.1
  • Y/327/1010/24/067 für AVWG und AVR mit der werbefreie Arzneimitteldatenbank ifap praxisCENTER ab Version 1.4.2.1

Im Februar wird das neue HzV-Modul für den ab 1. April 2010 in Bayern gültigen LKK-Hausarztvertrag in RST-MED Win integriert. Gleichzeitig werden alle Vorbereitungen für den ab Juli gültigen BKK-Hausarztvertrag getroffen.

2009 Für das Quartal IV/2009 rechnen die ersten Praxen im KV-Bezirk Nordrhein online per D2D mit RST-MED Win ab und signieren die eGesamtaufstellung mit dem neuen Heilberufeausweis (HBA). Diese Praxen erhalten einen Nachlass von 0,2 Prozentpunkten auf die Verwaltungskosten.

Im September und Oktober werden bei den Anwendern im KV-Bezirk Nordrhein die neuen BCS-Kartenterminals installiert und gleichzeitig dabei ein Anlagencheck durchgeführt. Viele Anwender nutzen die Gelegenheit für eine zusätzliche Schulung zu Spezialthemen wie die papierlose Praxisverwaltung mit RST-MED Win, Online-Abrechnung etc.

Die neuen Prüfnummern zur Zertifizierung von RST-MED Win nach AVWG Stufe 3 werden im September mitgeteilt. Diese lauten

  • Y/325/0910/12/067 für den Einsatz mit einer werbehaltigen Arzneimitteldatenbank und
  • Y/327/0910/12/067 für den Einsatz mit einer werbefreien Arzneimitteldatenbank.

Ende Juni wird RST-MED Win durch eine umfangreiche Ergebnisprüfung auf die Einhaltung der Vorschriften und Anforderungen des Vertrags zur hausarztzentrierten Versorgung (HzV) AOK Bayern durch die HÄVG in Köln für den Einsatz im dritten Quartal geprüft. Am 1. Juli konnte per E-Mail mitgeteilt werden, dass das HzV-Modul zu RST-MED Win positiv geprüft und erfolgreich zertifiziert worden ist.
Das neue HzV-Modul AOK-Bayern fügt sich nahtlos in RST-MED Win ein und erlaubt so trotz neuer Formulare, Abrechnungsziffern und Regeln ein komfortables und homogenes Arbeiten unter der gewohnten Benutzungsoberfläche des Praxiscomputerprogramms.

Für die zweite Hälfte des Jahres ist die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) im KV-Bezirk Nordrhein geplant. Seit Dezember 2008 besitzt RST-MED Win hierzu die notwendige Zertifizierung der KBV. Ab Januar werden daher alle von der Gematik (Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH) zugelassenen Kartenterminals (eHealth - BCS) zusammen mit RST-MED Win intensiv getestet und ab der Programmversion 2.1d freigegeben.

2008 Am 16. Dezember wird von der KBV eine neue Prüfnummer für RST-MED Win zur Arzneimittelverordnungssoftware (Arzneimittelverordnungswirtschaftlichkeitsgesetz, AVWG) für 2009 vergeben. Diese lautet
  • Y/302/0901/03/067.

Im September wird RST-MED Win um die Verarbeitung der Daten der neuen elektronischen Gesundheitskarte (eGK) erweitert und die Unterlagen zur Zertifizierung (Funktionale Eignung eGK Release0; für ADT, KADT und LDT) bei der KBV in Berlin eingereicht. Die Erfüllung aller Vorschriften und die korrekte Verarbeitung der eGK-Daten wurde von dem KBV in der Konformitätsbescheinigung vom 6. Dezember mit der zugehörigen Prüfnummer

  • Y/11/0811/14/067 für die Funktionale Telematik - Eignung eGK Release 0.
bescheinigt. Damit steht dem Einsatz von RST-MED Win zusammen mit der eGK im ersten Einsatzgebiet, der KV Nordrhein, nichts mehr im Wege.

Nach ausführlichen Tests wird im Spätsommer die Schnittstelle zum elektronischen Impfplaner (Impf-doc) freigeschaltet. Dieses Zusatzmodul deckt das gesamte Spektrum der STIKO-Empfehlungen (Ständige Impfkomission) ab und enthält zusätzlich einen Patienten-Impfpass, Aufklärungsbögen zu Impfungen, Reisemedizin-Informationen für alle Länder, mehrsprachige internationale Formulare, Gefährdungsgrößen u.v.m.

Bereits am 9. Juli erfolgte die Prüfung von RST-MED Win in Zusammenarbeit mit dem ifap praxisCENTER hinsichtlich der Erfüllung der Anforderungen und Vorschriften zum Arzneimittelverordnungswirtschaftlichkeitsgesetz (AVWG) bei der KBV in Berlin. RST-MED Win wurde dadurch unter der Prüfnummer Y/302/0807/36/067 zertifiziert.
Am 19. Juni wird RST-MED Win von der KBV-Prüfstelle in Köln hinsichtlich der Erfüllung der aktuellen Abrechnungsvorschriften zum KVDT erfolgreich geprüft und erhält durch die Rezertifizierung die neue Prüfnummer Y/1/0807/36/067 für die Kassenabrechnung (ADT).

Anfang des Jahres erhält RST-MED Win die neuen Prüfnummern von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) die neuen Prüfnummern:

  • Y/1/0801/06/067 für die Kassenabrechnung (ADT)
  • Y/2/0801/36/067 für die Kurarztabrechnung (KADT)
  • Y/31/0801/36/067 und Y/32/0801/36/067 für den Labordatenimport (LDT))
  • Y/33/0801/36/067 und Y/34/0801/36/067 für die Labordatenauftragserstellung (LDT))
sowie von der KV Nordrhein die neuen Prüfnummer
  • Y/7/0801/36/067 für den Notfalldatensatz (NDT).
In die Kassenversion von RST-MED Win wird ein neues Sprachaufzeichnungs- und wiedergabemodul integriert. Sprachnotizen und diktierte Befunde/Briefe können direkt in der multimedialen elektronischen Karteikarte der Patienten gespeichert werden.
2007 Der Preis der Privatliquidation von RST-MED Win sowie einiger Zusatzmodule wurde bei erweitertem Funktionsumfang zum 01.01.2007 um 5 - 10% gesenkt. Bei der Privatliquidation unter Windows kann bereits der 200. Anwender begrüßt werden.
Nachdem im Frühjahr 2007 die elektronische Abrechnung der berufsgenossenschaftlichen D-/H-Arzt-Formulare über das DALE-UV-Verfahren in der Version 5.3.2 in RST-MED Win integriert und vom Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften (HVBG) zertifiziert wurde, wurde RST-MED Win bereits im Oktober auf die ganz neue Version 7.3.2 von DALE-UV umgestellt und vom DALE-UV Support Team der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) erfolgreich geprüft und zertifiziert. Der plattform- und systemübergreifende Austausch der Daten erfolgt mittels des Programms MCC-PaDok der Firma GMC Systems und D2D.
2006 Der Funktionsumfang von RST-MED Win wird um neue Formulare und Facharztmodule erweitert. Von der KV Nordrhein erhält RST-MED Win die Zulassung für den Notfalldatenträgersatz (NDT-Prüfnummer Z0608318, Import und Export der Daten) für den Einsatz in Notfallpraxen.
Wir feiern das 20-jährige Jubiläum von RST-MED und das 5-jährige Bestehen der Windows-Version RST-MED Win.
In der Zeit vom 01. Juli bis 31. August erhalten alle Kunden auf Bestellungen von RST-MED Win und dessen Zusatzmodule einen Rabatt von 20%.
2005 In 2005 wird der neue EBM2000plus eingeführt. Mit RST-MED Win stellt diese Umstellung kein Problem dar, da alle Regeln und Vorschriften integriert sind. Dank einer neuen Statistik können die Regelleistungsvolumina genau überprüft und der Umsatz berechnet werden.
Mit dem DMP-Modul Qmax erhält RST-MED Win die Zulassung für die neuen DMPs Diabetes Mellitus Typ I (Prüfnr. J0506935), Asthma bronchiale (Prüfnr. I0511935) und COPD (Prüfnr. K0511935).
2004 Sowohl durch Neukunden als auch durch Systemwechsler wächst die Anzahl der Anwender der Kassenabrechnung und Privatliquidation von RST-MED Win stetig. Viele neue Funktionen werden im Zuge der regelmäßigen Updates in RST-MED Win integriert. Darunter auch ein umfangreiches Recall-System, Schnittstellen (über GDT/BDT), automatische Anbindung anderer Programme etc.
Ende des Jahres erhält RST-MED Win die Zulassung der KBV zusammen mit dem DMP-Modul Qmax für Diabetes Mellitus Typ 2 (Prüfnr. F0412935) und KHK (Prüfnr. H0412935).
2003 Das Jahr 2003 ist gekennzeichnet durch viele Systemwechsel anderer DOS-Programme auf RST-MED Win. Der Umstieg auf die komfortable Windows-Software RST-MED Win ist für viele Anwender kostengünstiger als die Umstellung ihrer bisherigen DOS-Software auf Windows. Die vorhandene Hardware kann oft sogar weitergenutzt werden. RST-MED Win bietet in der Regel einen größeren Funktionsumfang, keine versteckten Kosten durch notwendige Windows-Zusatzsoftware (Office-Paket, DFÜ-Software etc.) und erhebliche Einsparungen bei den laufenden Wartungsgebühren.
2002 Im Oktober erhält RST-MED Win die Zulassung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) in Köln für die Kassenabrechnung (ADT), Abrechnung Ambulantes Operieren (AODT) und die Kurarztabrechnung (KADT) (Prüfnummern: A/B/C 0210318) sowie für die komplette Labordatenübertragung nach LDT 10/01 (Import und Export/Auftrag; Prüfnummern: L/M/N/O 0210318). Die Kassenabrechnung von RST-MED Win zeichnet sich durch die klare Struktur und Benutzerführung, einfache Bedienung, flexible Konfigurationsmöglichkeiten und den großen Funktionsumfang aus (Kassenabrechnung, Privatliquidation (mit PAD), BG-Abrechnung, komfortable Textverarbeitung, Netzwerkmodul, multimedialer elektronischer Karteikarte, umfangreichem Formulardruck, vielfältigen Statistiken etc.). RST-MED Win läuft unter allen gängigen MS-Windows-Versionen.
2001 Mit dem Marktforschungsunternehmen medimed GmbH wird im Februar eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen. Damit können Anwender von RST-MED kostenlos den Verordnungsmonitor prescriber als erstes EDV-übergreifendes Praxiswerkzeug zum umfassenden Schutz vor Prüf- und Regressverfahren bei der Arzneimittelverordnung nutzen. Gleichzeitig ist damit auch eine Schnittstelle zur BDA/IfAp-Regress-Analyse in RST-MED integriert.
Im Oktober erhält RST-MED die Zulassung für die neue Labordatenübertragung nach LDT 1001.01 (Import von Befunddateien aus Laborgemeinschaften, von Laborfachärzten und sonstigen Einsendepraxen sowie Export von LG-Auftragsdateien und elektronischen Überweisungen).
Nach rund 12 Monaten Entwicklungsdauer und Tests in ausgewählten Praxen wird im Herbst die Privatliquidation RST-MED Win in der Version 1.0 offiziell vorgestellt. Für alle die, die mit Einführung des Euros auf eine neue komfortable und umfangreiche Privatliquidation mit flexiblen Konfigurations- und Ausbaumöglichkeiten umsteigen wollen, stellt RST-MED Win ein preisgünstiges und einfach zu bedienendes Paket dar. Die Grundversion enthält bereits alle Module zur Stammdatenverwaltung, Chipkartenverarbeitung, Formulardruck, Privatliquidation und Textverarbeitung. Sie kann aber modular ausgebaut werden. Unter anderem sind die BG-Abrechnung, die Privatabrechnung auf Diskette (PAD) sowie Netzwerkfähigkeit und elektronische Karteikarte als Zusatzmodule verfügbar.
2000 Der RST-Server gehört in der Zwischenzeit zum täglichen Arbeitswerkzeug vieler Anwender von RST-MED, was die Zugriffszahlen in diesem Intranet zeigen. Um zukünftige Engpässe zu vermeiden, werden die Kapazität und das Angebot auf diesem Server stark erweitert.
Aufgrund der ausgeklügelten Software mit komfortablen Suchroutinen stellt die Einführung des ICD-10 für Anwender von RST-MED kein Problem dar. Die ICD-10-Software wird im Herbst zum kostenlosen Download im Internet zur Verfügung gestellt.
1999 Im zweiten Quartal wird der KVDT-Feldversuch in Darmstadt erfolgreich abgeschlossen. RST-MED erhält im Mai die endgültige Zulassung mit den Prüfnummern A9907067 (ADT), B9907067 (Kurarztabrechnung) und C9907067 (Ambulantes Operieren).
Aufgrund der Laborreform muss die Laborsoftware komplett überarbeitet und einer neuen Prüfung bei der KBV unterzogen werden. Anfang Juli liegt das neue, positive Prüfergebnis auf die Datensatzbeschreibung LDT 07/99 für vor.
Als erstes Praxiscomputersystem wird RST-MED zum 01. Juli bundesweit bei allen Anwendern auf die neue KVDT-Abrechnung umgestellt. Die Firma Dr. Steinbrecher wird damit zum Vorreiter und zum Prüfstein für die von den KVen gelieferten Daten (siehe Bericht Zeitschrift PraxisComputer 5/99 vom 08.10.99, Seite 6-7). Alle anderen Praxiscomputeranbieter können von diesen Vorarbeiten profitieren.
1998 Mit dem Jahreswechsel haben noch mehr Anwender ihre Telefonanlage auf ISDN umgestellt und nutzen dadurch die Möglichkeiten und das Angebot des RST-Servers für Updates zu RST-MED und als Zugriff auf tausende von Sharewareprogrammen.
Am 25.03.1998 erhält die neue Version von RST-MED - neben vier anderen Firmen - die Zulassung für die KVDT-Datensatzbeschreibung für den Feldversuch ab 01.04.1998 in Darmstadt. An dem Feldversuch nimmt RST-MED mit zwei Praxen teil. Nur insgesamt 15 Praxen beteiligen sich am Feldversuch. Die Ergebnisse der Arbeiten der letzten 20 Monate im KVDT-Beirat haben damit ihren praktischen Einsatz gefunden.
1997 Anfang Januar erhält RST-MED die Zulassung der Labordatenübertragung nach LDT 09/95b.
Für eine bessere Wirtschaftlichkeitsberechnung und eigene Kontrolle gibt es ab Juli eine neue Version des Ziffernstatistikprogramms. Dieses Programm berücksichtigt alle Varianten der Budgetierung und kann flexibel an die jeweiligen Praxisbesonderheiten angepasst werden. Das Programm arbeitet optimal mit RST-MED zusammen, kann aber aufgrund der Möglichkeit der Analyse von Abrechnungsdisketten auch von Ärzten mit anderen Praxiscomputersystemen eingesetzt werden, deren System diese umfangreichen Möglichkeiten nicht bieten.
1996 Der im IDM entwickelte PraxisIndex kann als wirksames Werkzeug gegen den Punktwertverfall von allen Anwendern von RST-MED eingesetzt werden.
Im Mai wird die Verarbeitung der neuen Chipkarten für Privatversicherte in RST-MED eingebaut. Nach einer Prüfung wird in einem Gutachten die fehlerfreie Verarbeitung und Formularbedruckung mit RST-MED durch das Projektteam "Card für Privatversicherte" bescheinigt. Bis Ende 1996 haben erst 25% der Praxiscomputersysteme diese Bescheinigung erhalten.
Im August wird bei der Firma Dr. Steinbrecher/RST-Software ein Server (RST-Server; Intranet) fest eingerichtet, den alle Anwender von RST-MED per ISDN kostenlos erreichen können. Durch den Zugriff auf die aktuellen Programme zu RST-MED, KBV-Programmen und Stammdateien, Programm-Updates und der Möglichkeit der Fernwartung werden neue, umfangreiche Serviceleistungen angeboten.
Das Labordatenprogramm wird Ende November zur Prüfung auf die neue Datensatzbeschreibung LDT 09/95b bei der KBV eingereicht. Weniger als 10% der Praxiscomputeranbieter haben zu diesem Zeitpunkt die neue LDT-Zulassung.
In diesem Monat nimmt die Firma Dr. Steinbrecher auch die Arbeit im KVDT-Beirat auf. Dort wird zusammen mit 8 anderen Firmen aus dem Praxiscomputerbereich sowie Vertretern von KVen und der KBV die nächste Datensatzbeschreibung (KVDT) und die Vorgehensweise der Abrechnung ab dem Jahr 1999/2000 festgelegt.
1995 Ein neues Zusatzprogramm für RST-MED zur Verarbeitung der Labordaten nach dem "Bonner Modell" wird fertiggestellt und zur Prüfung eingereicht.
An dem neuen Feldversuch der Medizinischen Patientenkarte (A-Card) im Raum Neuwied/Koblenz nimmt RST-MED neben ca. 10 anderen Praxiscomputeranbietern ebenfalls teil.
Auch die neuen Vorschriften (Integration von ICD-Kode, Kostenträgerstammdatei, KBV-Prüfmodul) werden durch RST-MED erfüllt und die neue Prüfnummer 9601067DLE durch die KBV zugeteilt.
Ende 1995 wird die Firma Dr. Steinbrecher/RST-Software Mitglied in der IDM e.V. (Interessengemeinschaft Datenverarbeitung in der Medizin). Der Zusammenschluss unterschiedlicher Praxiscomputeranbieter soll stärkeres Mitspracherecht bei den offiziellen Gremien haben und dem Wissenstransfer bzw. der gemeinsamen Entwicklung neuer Produkte für das Gesundheitswesen dienen.
1994 Auch bei der Prüfung auf die neue Datensatzbeschreibung ADT 10/93 gehört RST-MED mit der positiven Prüfung von Mitte März mit zu den ersten, erfolgreich geprüften Systemen. Die neue Prüfnummer lautet 9403067.
1993 Im Februar wird RST-MED intensiv vom ZI in Köln (Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland) erfolgreich getestet und die Ergebnisse in die dortige Beratungsdatenbank aufgenommen.
Ab 01. April erfolgt der Einsatz von RST-MED in dem ersten Testgebiet der Chipkarten - Wiesbaden. Bereits am 05. Juli wird mit RST-MED der KV Hessen-Darmstadt zum ersten Mal ein Praxiscomputersystem vorgestellt, das die Chipkarten in allen Varianten problemlos verarbeiten und eine fehlerfreie Abrechnung durchführen kann. Dies wird auch in der Sonderprüfung "Krankenversichertenkarte" am 22. September noch einmal bestätigt und in der neuen Prüfnummer 9309067 bescheinigt.
1992 Fünf regionale Benutzertreffen finden in diesem Jahr in ganz Deutschland statt. Neben dem Erfahrungsaustausch der Anwender und der Sammlung von Wünschen und Anregungen stehen die Schulung sowie die Vorführung von Neuerungen im Vordergrund.
1991 RST-MED wird um neue Funktionen ergänzt und auf die neue Datensatzbeschreibung 05/90 unter der Prüfnummer 9194967 zugelassen. Ein spezielles Praxiscomputer-unabhängiges Programm zur nachträglichen Analyse von Abrechnungsdisketten (DTAnalyse) findet schnell Verbreitung bei KVen, Prüfärzten und Anwendern anderer Praxiscomputersysteme.
1990 Nachdem nun endlich in allen KV-Bezirken eine Kassenabrechnung per Diskette möglich ist, wird die Kassenzulassung für RST-MED beantragt. Die KBV bescheinigt die korrekte Abrechnung auf der Basis der Datensatzbeschreibung 03/89 und teilt RST-MED die Prüfnummer 90006067 zu.
1989 RST-MED wird um mehrere Module erweitert, unter anderem um ein Netzwerkmodul. Diese netzwerkfähige Version wird bei einem Benutzertreffen 35 interessierten Anwendern vorgeführt.
1987 In der Fachzeitschrift PraxisComputer Nr. 4 vom November wird RST-MED in dem Artikel "Kompatibel und kostengünstig" getestet und beschrieben.
1986 Nach intensivem Test in mehreren Arztpraxen wird das gemeinsam von Ärzten und EDV-Spezialisten entwickelte RST-MED (Privatliquidation) erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.


RST-Software RST-MED Win MEDStation Bildverarbeitung

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